Lokales Crowdfunding

Setze dein Vorhaben mit der Kraft der Gemeinschaft um!

Starte eine Crowdfunding-Kampagne, um dein Vorhaben in die Tat umzusetzen. Ob eine neue (Geschäfts)idee, Raumaktivierung, Stadtteilfest oder Kunst- und Kulturprojekt, du kannst hier dein Vorhaben via Crowdfunding realisieren.

Mit unserem Crowdfunding-Tool kannst du eine Kampagne durchführen und Geld-, Zeit- und Sachspenden sammeln. Weitere Effekte: Dein Vorhaben wird mit dem Crowdfunding sichtbar und mitten in einer lokalen Community platziert, du kannst dein Netzwerk erweitern und damit neue Chancen eröffnen. Ein erfolgreiches Crowdfunding ist tatsächlich sehr gut planbar, und wir unterstützen dich gerne in der Vorbereitung.

Worum geht es beim Crowdfunding?

Was ist Crowdfunding?

Crowdfunding ist eine Finanzierungsmethode, bei der viele Menschen kleine Geldbeträge beitragen, um die Realisierung eines Projektes zu ermöglichen.

Wir bieten reward-based Crowdfunding an.

Deine Unterstützer*innen erhalten als Gegenleistung für ihre finanzielle Unterstützung eine Belohnung. Das kann ein Produkt oder eine Dienstleistung sein, oder auch etwas Ideelles.

Wie funktioniert das Alles oder nichts Prinzip?

Du setzt in deiner Kampagne zwei Ziele.

Das Mindestziel.

Das Mindestziel muss erreicht werden. Wird es nicht erreicht, wird kein Geld bei den Unterstützer*innen eingezogen und nichts ausgezahlt. Sobald das Mindestziel erreicht ist, gilt die Kampagne als erfolgreich. Der gesammelte Betrag kommt nach Ende der Laufzeit zur Auszahlung, abzüglich der Gebühr.

Das Optimalziel.

Das Optimalziel beschreibt, was es optimalerweise braucht, um dein Vorhaben gut umzusetzen. Es steht im Fokus, sobald das Mindestziel erreicht ist. Auch nach dem Erreichen des Optimalziels kann weiter unterstützt werden.

Wie startest du deine Kampagne?

Anlegen in deinem Tempo.

Du legst die Kampagne an und kannst zwischendurch immer wieder sichern und später weitermachen.

Die gemeinsame Planung.

Ruf uns an (0699 / 150 28 277) oder schreib uns (wir@imgraetzl.at), sobald du diesen Schritt getan hast. Wir reden über dein Vorhaben und gehen die Crowdfunding-Planung durch. Damit sichern wir die hohe Erfolgsquote, die wir beim Crowdfunding haben.

Abschicken und Prüfung.

Spätestens zwei Tage vor dem Startdatum schickst du die fertige Kampagne an uns ab. Danach verbindest du sie über ein Formular mit dem Zahlungsdienstleister Stripe. Wir prüfen die Kampagne und geben sie frei, bei Unklarheiten melden wir uns.

Nach dem Abschicken sind die Inhalte fix.

Sobald du die Kampagne abgeschickt hast, kannst du die Inhalte der Kampagnenseite nicht mehr bearbeiten. Goodies kannst du während der Kampagne noch hinzufügen oder löschen, solange sie noch nicht in Anspruch genommen wurden.

Start und Laufzeit.

Wenn alles passt, geht die Kampagne am gewählten Startdatum um Mitternacht online. Eine Kampagne läuft im Durchschnitt 30 bis 35 Tage, die Laufzeit legst du selbst fest.

Welche Gebühren fallen an?

Plattform-Gebühr.

Du zahlst 7 % des erreichten Betrages, wenn die Kampagne erfolgreich ist. Darin enthalten sind bereits 3,5 % für den Zahlungsdienstleister Stripe und die gesetzliche MwSt. auf unsere Gebühr. Ist deine Kampagne nicht erfolgreich, zahlst du nichts. Über jeden zusätzlichen Prozentpunkt entscheidest du selbst. Im Durchschnitt geben Starter*innen rund 9 % und erhalten dafür zusätzliche Sichtbarkeit, zum Beispiel im Newsletter und auf Social Media.

Deine Rechnung von uns.

Über die Gebühr erhältst du von uns eine Rechnung mit ausgewiesenen 20 % MwSt.

Wie kommt das Geld zu dir?

Der Einzug nach dem Kampagnenende.

Nach einem erfolgreichen Kampagnenende werden die Unterstützungssummen bei den Unterstützer*innen eingezogen. Ist die Kampagne nicht erfolgreich, werden die zugesagten Beträge nicht eingezogen.

14 Tage gesetzliche Wartezeit.

Nach dem Einzug ist eine Wartezeit von 14 Tagen gesetzlich vorgeschrieben. In diesem Zeitraum können Unterstützer*innen ihre Unterstützung stornieren. Stornierte Beträge werden von der Gesamtsumme abgezogen.

Wenn ein Einzug fehlschlägt.

Ist ein Einzug nicht möglich, zum Beispiel weil das Konto nicht gedeckt ist, stellen wir andere Zahlungsformen zur Verfügung und bemühen uns, dass die Zahlung zustande kommt. Gelingt das nicht, wird der Betrag von der Gesamtsumme abgezogen.

Die Auszahlung.

Du bekommst den gesammelten Betrag abzüglich der Gebühren und eventueller Stornos etwa 14 bis 16 Tage nach dem Kampagnenende auf dein mit Stripe verknüpftes Konto ausgezahlt.

Wie behältst du Überblick und Kontakt?

Dein Kampagnen-Dashboard.

Dort findest du alle Unterstützer*innen mit ihren gewählten Goodies, dem Status der Zahlungen und den abgefragten Zusatzinfos, zum Beispiel der Postadresse. Diese Liste kannst du herunterladen.

Updates auf deiner Kampagnenseite.

Mit der Update-Funktion teilst du mit, was sich bei deinem Vorhaben während der Kampagne tut.

E-Mails an deine Unterstützer*innen.

Über die E-Mail-Funktion auf der Kampagnenseite erreichst du alle, die dich unterstützen, für Meilensteine und Neuigkeiten. Das geht auch nach der Kampagne noch.

Was solltest du bei den Goodies beachten?

5 bis 7 Belohnungen in verschiedenen Preisklassen.

Typische Belohnungen sind ideelle Anerkennungen, Produkte, Dienstleistungen oder Erlebnisse. Empfohlen sind 5 bis 7 Belohnungen in verschiedenen Preisklassen, um unterschiedliche Unterstützer*innen anzusprechen. Die Auswahl sollte überschaubar bleiben.

Rechnungen und Spendenquittungen.

Prüfe, ob du für die Unterstützungen Rechnungen ausstellen kannst, oder zum Beispiel Spendenquittungen und Belege. Das kannst du in der Kampagne kenntlich machen.

Unterstützen geht auch ohne Goodie.

Jede Kampagne kann mit einem frei wählbaren Betrag unterstützt werden, in dem Fall gibt es kein Goodie.

Was musst du sonst noch wissen?

Du lieferst, was du versprichst.

Du bist verpflichtet, die versprochenen Belohnungen zu liefern. Plane und organisiere die Produktion und Lieferung der Goodies, und halte deine Unterstützer*innen auf dem Laufenden, wann sie damit rechnen können.

Kläre das Steuerliche vorab.

Bitte kläre mit deiner Steuerberatung, wie du die Einnahmen aus dem Crowdfunding steuerlich behandelst. Das ist von Fall zu Fall verschieden und hängt davon ab, ob du das Crowdfunding zum Beispiel als Verein, Kleinunternehmen oder größeres Unternehmen durchführst. Auch die Art der Goodies spielt eine Rolle.

Fragen und Antworten

Was passiert mit dem Geld, wenn die Kampagne nicht erfolgreich ist?

Nichts. Ist die Kampagne nicht erfolgreich, werden die zugesagten Beträge gar nicht erst bei den Unterstützer*innen eingezogen, und es wird nichts ausgezahlt.

Wie sieht eine Beratung aus?

Zur Vorbereitung gibt es drei Sessions: Crowdfunding Basics, Kampagnen-Gestaltung und das Drehbuch, was wann während deiner Kampagne zu tun ist. Am besten kommst du in die Crowdfunding Sprechstunde, immer mittwochs um 12:30 Uhr. Dort reden wir über dein Vorhaben und schauen, ob es sich für Crowdfunding eignet.

Was ist der Unterschied zwischen reward-based Crowdfunding, Crowdinvesting und Spendensammeln?

Beim reward-based Crowdfunding bekommen deine Unterstützer*innen ein Dankeschön, zum Beispiel ein Produkt, eine Dienstleistung oder etwas Ideelles. Beim Crowdinvesting investieren sie und erhalten dafür eine finanzielle Beteiligung oder Verzinsung. Beim Spendensammeln gibt es keine Gegenleistung. Auf imGrätzl.at gibt es reward-based Crowdfunding.