
Wie bist du zu deinem Thema oder deiner Tätigkeit gekommen?
Zwanzig Jahre lang habe ich im Bankwesen gearbeitet. 2015, nach dem Tod meines Vaters, bin ich das erste Mal nach Santiago de Compostela gepilgert – und danach ist mir immer klarer geworden, dass ich so nicht weitermachen will.
Zum Fasten kam ich durch eine Freundin, ziemlich skeptisch. Dass meine Verdauungsbeschwerden danach spürbar besser waren, hat mich überrascht. Seitdem faste ich selbst ein bis zwei Mal im Jahr.
2019 habe ich die Ausbildung zur Fastenleiterin und das Diplom als Ernährungstrainerin gemacht. Aufgewachsen bin ich übrigens in einer Gastronomenfamilie im Weinviertel – Genuss und Fasten sind für mich kein Widerspruch, sondern gehören zusammen.
Was/wo ist dein liebster Ort bei dir ums Eck und warum?
im Wald rund um das Mühlgrundwasser und auf der Donauinsel.