
Wie bist du zu deinem Thema oder deiner Tätigkeit gekommen?
Als Kind schon hat mich fasziniert, wie alles zusammenhängt — wie Dinge ineinanderklicken, die angeblich nichts miteinander zu tun haben. Das war eher ein Körpergefühl als ein Konzept. Heute ist es das noch immer, und mehr als das.
An der Angewandten merkte ich schnell, dass mich nicht die Frage interessiert, ob ich Künstlerin bin oder Gestalterin oder am Markt — sondern genau der Moment, wo diese Kategorien aufeinandertreffen. Die Schwelle. Das Dazwischen. Alles, was beruflich als auch privat danach kam, hat mich immer wieder an genau diese Zonen gebracht, wo die Stimmen oft versagten und die scheinbare Leere nicht gähnte, sondern voller Geschichten sprudelte wie ein Quelle.
Was/wo ist dein liebster Ort bei dir ums Eck und warum?
Der Brunnen am Margaretenplatz