Nachhaltigkeit muss nicht kompliziert sein
Schön, dass du bei uns vorbeischaust! Ich bin Petra Bußwald und gemeinsam mit meinem Unternehmenspartner Franz Niederl und einem Team von rund 30 Leuten tüftle ich bei akaryon an Software, die Nachhaltigkeit greifbar macht. Unser Büro ist hier in Margareten, ein zweiter Standort liegt in Langenwang in der Steiermark. Die meiste Zeit arbeiten wir alle im Homeoffice, was uns viel Freiheit gibt und gut zu unserem Thema passt: weniger Wege, mehr Zeit für das Wesentliche. Da sind wir auch gleich beim Thema Vereinbarkeit: Darauf, dass wir heuer das Gütezeichen berufundfamilie bekamen, sind wir ziemlich stolz.
akaryon gibt es bereits seit 1998, lange bevor Nachhaltigkeit zum Trendthema wurde. Wir beschäftigen uns damit, wie man Umweltwissen und Technik so verbinden kann, dass Menschen damit wirklich etwas bewegen. Eines der Resultate dieser intensiven Auseinandersetzung ist unser ESG-Cockpit, das wir seit 2021 kontinuierlich weiterentwickeln.
Das ESG-Cockpit – und seine zwei Geschwister
Stell dir vor, du müsstest für dein Unternehmen herausfinden, wie viel CO₂ es verursacht, und darüber auch noch einen Bericht schreiben. Die Daten liegen verstreut in Buchhaltung, Tabellenblättern, E-Mails und vielleicht gar noch auf Notizzetteln aus Papier. Genau da setzt das ESG-Cockpit an: Alle Nachhaltigkeitsdaten landen an einem Ort, egal ob per Hand eingetragen, als Datei hochgeladen oder automatisch aus verschiedenen Programmen wie z.B. ERP-Software übernommen. Einmal erfasst, kannst du daraus gleich mehrere Berichte erstellen, etwa nach CSRD (ESRS und VSME), GRI, EMAS, EU-Taxonomie oder Gemeinwohl-Ökonomie. Die CO₂-Bilanz umfasst Scope 1, 2 und 3 und greift auf tausende Emissionsfaktoren zurück. Das ESG-Cockpit spricht auch die Sprache neuerer Herausforderungen wie EUDR, PPWR, CSDDD. Ein Product Carbon Footprint (PCF) nach GHG gelingt damit genauso wie der Corporate Carbon Footprint (CCF).
Und weil Berichte allein noch nichts verändern, kannst du im ESG-Cockpit auch Ziele setzen, Maßnahmen planen und durchrechnen, was sie bringen.
Dazu gibt es zwei Ergänzungen: Mit dem ESG-Portal lassen sich Daten von vielen Menschen gleichzeitig sammeln, zum Beispiel von Mitarbeitenden oder Lieferanten. Auf Basis dieser Lösung entstand in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer auch das KlimaPortal, mit dem Betriebe ihre Klimabilanz und VSME-Basis-Berichte erstellen. Für die Eventbranche entstand die d&b SustainSymphony. Ein weiteres Tool ist unsere Scope-3-Engine. Sie hilft dabei, auch bei riesigen Produktsortimenten schnell die passenden Emissionsfaktoren zu finden – mithilfe von KI. Das spart viel Zeit, denn gerade die Emissionen in der Lieferkette zu berechnen, ist oft eine der aufwendigsten Aufgaben. Gleichzeitig ist es besonders wichtig, weil dort häufig der größte Teil der Emissionen entsteht.
Wichtig ist uns dabei Vertrauen: Unsere Tools laufen auf Servern in Europa, sind DSGVO-konform und haben keine versteckten Kosten. Bei den Emissionsberechnungen arbeiten wir mit dem Umweltbundesamt zusammen. Hunderte Kund:innen und tausende Nutzende in Österreich, Deutschland und darüber hinaus arbeiten bereits damit. Niemand bleibt bei der Einführung allein: Wir begleiten mit Webinaren, Schulungen und einem Netzwerk von Berater:innen, auch wenn wir unsere Tools so auslegen, dass sie ebenso im Alleingang effizient nutzbar sind.
Was wir sonst noch machen
Das ESG-Cockpit ist nur ein Teil unserer Arbeit. Seit über 25 Jahren bauen wir Websites, Webshops, Web-Apps und individuelle Software, von der ersten Idee bis zur laufenden Betreuung, und helfen auch beim Online-Marketing. In der Umweltinformatik entwickeln wir Werkzeuge für Energiewende-Berechnungen, Impact-Messung, Nachhaltigkeitsbildung und Klimastrategien für Gemeinden und Regionen.
Und weil gute Ideen oft am Geld scheitern, unterstützen wir auch bei Förderungen: Wir suchen passende Programme, schärfen Projektideen, schreiben Anträge und begleiten bis zum Endbericht. Bei vielen Förderstellen kannst du Franz oder mich direkt als Wunschberater:in nennen.
Von Margareten nach Europa
Was mich besonders freut: Unsere Arbeit wirkt weit über das Grätzl hinaus. Seit 2020 betreuen wir für den Covenant of Mayors Europe den Webauftritt und das Reporting-Portal MyCovenant, mit dem Städte in ganz Europa ihre Klimaschutz-Fortschritte dokumentieren. Außerdem entwickeln wir Plattformen für ManagEnergy, den Energy Poverty Advisory Hub und die European Energy Communities Facility, also für Energieagenturen, gegen Energiearmut und für Energiegemeinschaften.
Wir sind immer wieder an Forschungs- und Innovationsprojekten international beteilgt und zudem auch an Bildungsprojekten (Stichwort ERASMUS). Mal schlüpfen wir dabei in die Rolle des Leads, mal sind wir als IT-Partner an Bord.
Wenn du neugierig geworden bist, ob wir bei deinem Vorhaben helfen können, schreib mir einfach! Mehr Infos findest du auch auf akaryon.com oder esg-cockpit.com.
