Galerie Rudolf Leeb

Junge Kunst in renommierten Räumen

Wir freuen uns, dass wir ab 10. Juni die Räumlichkeiten einer klassischen Galerie bespielen können. Auf Einladung der renommierten Wiener Galeristin Dagmar Chobot können wir künftig die Räumlichkeiten ihrer Galerie in Wien 1, Domgasse 6 für Ausstellungen und als fixen Standort der Galerie Rudolf Leeb nutzen. Das Wirken der 1971 gegründeten Galerie Chobot und des Sammlerpaars Dagmar und Manfred Chobot ist eng mit der zeitgenössischen Kunst Österreichs verbunden. Die Galerie Chobot, die heuer ihr 50-jähriges Bestehen feiert, ist seit 1983 in der Domgasse 6 beheimatet. Der Schwerpunkt der Galerie liegt auf Arbeiten auf Papier sowie Skulpturen. Anknüpfend am Skulpturen-Programm der Galerie Chobot starten wir mit einer Ausstellung der jungen deutschen Künstlerin Franziska Frings, die neue keramische Arbeiten zeigt, die sich installativ in die räumlichen Gegebenheiten in der Domgasse einfügen.
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Neuigkeiten von Galerie Rudolf Leeb

vor 16 Tagen
Franziska Frings - content not to be a single one
Franziska Frings - consent not to be a single one Im Aufeinandertreffen und Aushandeln verschiedener Kräfte entsteht Form. Die Kerbungen der Oberflächen zeugen von Kraft, Zeit und Bewegung. Und davon, dass Form nie in Isolation entsteht. In der Ausstellung consent not to be a single one bearbeitet Franziska Frings unter dem Einsatz ihres Körpers das Thema der Formfindung. Von Fundstücken ausgehend, imitiert die Künstlerin im ständigen Widerstreit mit dem Material die Geschichten der Objekte. Franziska Frings geboren in Düsseldorf, Deutschland lebt und arbeitet in Wien und Berlin 2013-2017: Berliner technische Kunsthochschule, BA in Fotografie seit 2019: Akademie der bildenden Künste Wien Eröffnung: 10. Juni 16:00 - 19:00 Uhr Laufzeit: 11. Juni - 30. Juli 2021 Mittwoch bis Freitag, 13 -18 Uhr Samstag, 3. Juli 11 - 15 Uhr
vor 2 Monate
Ich dich nicht
Ausstellung mit Porzellanskulpturen von Julia Belova Das Hauptobjekt der Ausstellung ist die Porzellanskulptur Najadenbrunnen, dessen moderne Interpretation die Künstlerin geschaffen hat, inspiriert vom gleichnamigen Barockbrunnen im Schönbrunner Park. Diese Arbeit symbolisiert ein kollektives Bild des Barock, das immer auf einer dramatischen Weltanschauung, Überfülle und Luxus basiert und von seiner „himmlischen“ Größe überwältigt ist. Julia Belova überlegt welche Themen heute für das Barock relevant sein könnten. Dem Kanon des Stils folgend hält sie sich dabei an das Drama. Ein anschauliches Beispiel dafür ist hier das Thema der Ablehnung / Zurückweisung. Im Podcast zur Ausstellung spricht Galerist Rudolf Leeb mit der jungen russischen Künstlerin Julia Belova darüber, wie sie zum Porzellan als ihrem bevorzugten Material für Ihre Skulpturen gekommen ist. Julia Belova hat in St. Peterburg studiert, ein Erasmus-Jahr in Stockholm gemacht und studiert seit vier Jahren in Wien an der Akademie der bildenden Künste. Das Barock ist das zentrale Thema ihrer Arbeiten und sie sieht unsere Gegenwart auch als eine Art Barock. Essen, vom amerikanischen Burger inspiriert, spielt eine Rolle in ihrer Kunst bis zu Schwänen in Sauce. Was möchte sie mit ihrer Kunst erreichen und wo ausstellen, von der Eremitage in St. Peterburg bis zur Biennale in Venedig. Welche Rolle spielt das Medium Instagram für eine junge Künstlerin, ist es Inspiration oder doch Ablenkung. Am Ende geht es darum auch auf das Leben nicht zu vergessen. Ein zugleich poetisches wie tiefgründiges Gespräch. Link zum Podcast: https://www.galerierudolfleeb.at/blogs/current/ich-dich-nicht