
Wie bist du zu deinem Thema oder deiner Tätigkeit gekommen?
Ursprünglich aus der Wirtschaft kommend (u. a. L’Oréal, Accenture, Österreichische Post, Kotányi), führte mich mein Weg über die Wirtschaftsuniversität Wien und das Alumni Management schließlich in ein ganz anderes Feld: die Begleitung von Menschen.
Geprägt durch eigene Erfahrungen mit Angst, Panik und Burnout entdeckte ich, wie heilsam Psychotherapie, Selbsterfahrung und neue Zugänge zu Erziehung und Beziehung sein können. So begann mein Weg in die psychosoziale Beratung und Elternbegleitung.
Heute arbeite ich als systemische psychosoziale Beraterin, bindungs- und beziehungsorientierte Eltern- und Familienberaterin nach Katia Saalfrank sowie als Frauenkreisleiterin und Prozessbegleiterin (Ausbildung bei Bettina Zeilhofer). Besonders am Herzen liegt mir die Prävention psychischer Erkrankungen, die Stärkung von Eltern in ihrem Alltag und die Verbindung von Frauen in Kreisen. In meine Arbeit fließen auch Methoden der transgenerationalen Arbeit (Genogramm, Brettaufstellung, ECHO®-Methode nach Kaja Andrea Otto) ein – immer mit dem Ziel, Blockaden zu lösen und neue Wege zu eröffnen.
Privat bin ich seit 2006 verheiratet, Mutter einer wunderbaren Tochter, lese leidenschaftlich, trommle, liebe Natur, Kräuter und Kreativität – ob beim Basteln, Zeichnen oder in Collagen. Reiten habe ich durch meine Tochter wieder für mich entdeckt und Singen und Tanzen gehören für mich zum Alltag.
All diese Erfahrungen, Zugänge und Leidenschaften verbinde ich in meiner Arbeit – ob in Beratung, Coaching, Workshops oder Frauenkreisen.
Was/wo ist dein liebster Ort bei dir ums Eck und warum?
Es gibt mehrere Orte bei mir ums Eck, die ich liebe. Den Roten Berg, der bereits in meiner Kindheit einer meiner Spielplätze war, den Lainzer Tiergarten mit der Hermesvilla, das Eisgeschäft Harrer auf der Lainzer Straße, der Wambacher. Aber auch das kleine Fischgeschäft in Ober St. Veit sieht mich regelmäßig zum Mittagessen.