

Atelier Andorrer am Augarten
Ich reise auf Blättern und in fremden Händen. // I travel on leaves and in strangers hands.
Im Herzen des des 20. Bezirks, zwischen Wallensteinplatz und Augarten, liegt das Atelier Andorrer, ums Eck vom Frame und Stempel Waismayer. Es ist kein steriler Ausstellungsraum, eher ein Labor für Entdecker im Wallensteinviertel. In der Werkstatt produziere ich meine Kunst mit Pinsel, Nadel und Faden – ich male und sticke auf Pflanzen und male Landschaften auf Handflächen: Blattscapes und Handscapes. Im Showroom gibt es Ausstellungen und Veranstaltungen mit Freunden und hier bereite ich auch Ausstellungen und Projekte für den Öffentlichen Raum vor.
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Webseite: andorrer.at
Newsletter: andorrer.at/kontakt/
facebook: andorrer
instagram: angela_andorrer
mail: angela@andorrer.at
Den Showroom biete ich auch im Raumteiler an:
https://www.imgraetzl.at/raum/cooler-kreativ-space-am-augarten-ideal-fur-pop-up-foto
Wie bist du zu deinem Thema oder deiner Tätigkeit gekommen?
Ich studierte Bildhauerei, Interdisciplinary Art, Fibre Art und Konzeptkunst unter anderem bei Kiki Smith, an der Concordia University Montreal und an der Akademie der Bildenden Künste München bei Res Ingold. Mein Diplom erlangte ich an der Universität für Angewandte Kunst Wien bei Barbara Putz-Plecko und Hubert-Christian Ehalt mit einer theoretischen Arbeit über „Haut in der zeitgenössischen Kunst“.
Meine künstlerische Arbeit kreist um die Themen Landschaft, Natur und den Körper, die ich in den Medien Performance, Malerei, Fotografie und Zeichnung untersuche. Eine besondere Affinität zur Kartographie sowie zu Nadel und Faden wurde mir dabei gewissermaßen in die Wiege gelegt: Als Tochter eines Antarktis- und Marsforschers und Professors für Kartographie sowie einer Stoffgeschäftsinhaberin prägten diese Einflüsse meinen Blick auf die Welt von Beginn an. Geboren in Fredericton (Kanada) am Atlantik, verbrachte ich meine Schulzeit in Oberbayern und maturierte am Musischen Gymnasium in München. Da für mich beruflich nur die Laufbahn als Violinistin oder bildende Künstlerin in Frage kam, entschied ich mich schließlich für den Weg der Kunst.
Heute blicke ich auf eine aktive künstlerische Praxis mit internationaler Reichweite zurück. Meine Arbeiten wurden unter anderem bei der Klimabiennale Wien, der Liverpool Biennial of Contemporary Art, der Biennale für Land Art in Andorra sowie im MOCCA (Museum of Contemporary Canadian Art) und beim Steirischen Herbst in Graz gezeigt. Neben Ausstellungen, etwa bei Kathrin Mulherin Art Projects in Toronto, realisierte ich vom Bund finanzierte Permanentskulpturen im öffentlichen Raum. Zahlreiche Residencies und ein DAAD-Stipendium führten mich zudem an Orte wie Los Angeles, Kopenhagen und Belgrad.
Parallel zu meinem eigenen Schaffen liegt mir die Vermittlung und Kuration am Herzen. Ich hielt Kurse und Vorlesungen an renommierten Institutionen wie der Bauhaus Universität Dessau, der Royal Art Academy Copenhagen, dem CalArts, dem Banff Centre of the Arts in Kanada und der UDK Berlin. Zudem war ich über mehrere Jahre kuratorisch für das Kulturreferat der Stadt München in der lothringer13 sowie für die Stadt Wien im Rahmen des Festivals paraflows tätig.
Ich bin Mitglied im Künstlerhaus Wien sowie im internationalen Netzwerk SALOON Wien und werde durch die Galerie Artecont Wien vertreten. Meine künstlerische Vision entwickle ich im Atelier Andorrer am Augarten sowie in meinem Atelierhaus in Klosterneuburg, wo ich inmitten eines großen Gartens an der Donau arbeite. Unterstützt werde ich dabei von meinem Studiomanager und technischen Leiter Laurenz Lanik.
Was/wo ist dein liebster Ort bei dir ums Eck und warum?
Cafe Frame, Osteria am Wallensteinplatz und Hacienda Ephemer. In der Hacienad habe ich ausgestellt, als ich in den Mitte Nuller-Jahren nach Wien zog. Die Tochter der Besitzerin habe ich schon in der Schule unterrichtet.
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