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Der historische Salon: Österreichs blutiger Barock – Glanz und Gewalt der Gegenreformation [Grätzel:Fokus]

Der historische Salon: Österreichs blutiger Barock – Glanz und Gewalt der Gegenreformation [Grätzel:Fokus]
22
Jan
Donnerstag, 22. Jan. 2026
Von 19:00 bis 21:30 Uhr
Bloch-Bauer-Promenade 28
1100 Wien
Grätzelmixer
Erstellt von:
Grätzelmixer
Wolfgang Maderthaner im Gespräch mit Peter Lachnit Das Barock gilt als die österreichische Nationalkultur: prunkvoll, überbordend, katholisch. Die Hauptfeinde der Habsburger waren besiegt: nach außen die Türken, nach innen die aufständischen Bauern und die Protestanten. Letztere waren von den Habsburgern zur Konversion gezwungen oder zu Hunderttausenden vertrieben bzw. deportiert worden – "Transmigration" wurden die zwangsweisen Umsiedlungen von den österreichischen Beamten genannt. In den habsburgischen Erblanden, die nach der Reformation großteils protestantisch waren, wurde die Rekatholisierung mit besonderer Härte gegen die Bevölkerung durchgeführt – Verweigerung oder gar Widerstand dagegen wurde militärisch niedergeschlagen. Dass ausgerechnet die Gewaltkultur der Gegenreformation zur österreichischen Leitkultur wurde, hat dieses Land bis heute geprägt. Im "historischen Salon" werden einschneidende historische Ereignisse besprochen: anregend, kenntnisreich, locker. Peter Lachnit ist studierter Historiker und hat beim Radioprogramm Ö1 bis 2017 die Redaktion "Diagonal" geleitet. Wolfgang Maderthaner hat den "Verein für Geschichte der Arbeiterbewegung" (VGA) geleitet und war von 2012 bis 2019 Generaldirektor des Österreichischen Staatsarchivs. Von ihm zum Thema soeben erschienen: "Zeitenbrüche. Sozialrevolutionäre Aufstände in habsburgischen Landen". Anmeldung unter: https://www.graetzelmixer.at/event/der-historische-salon-oesterreichs-blutiger-barock-glanz-und-gewalt-der-gegenreformation-graetzelfokus/
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