Theater Ensemble21

packende Themen des 21. Jahrhunderts als neues Musiktheater

Mi 30. Okt. um 19.30 „Therese“ Premiere (2. Vorstellung am 31. Okt.), Romanbearbeitung nach A. Schnitzler-mit Musik von Rita Hatzmann-Luksch und Georg O. Luksch mit Experimentalfilm von Erich Heyduck Mi 13. Nov. um 19.30 „Cissy & Hugo a Caracas“ Premiere (2. Vorstellung am 14. Nov.), Musiktheater über Cissy Kraner und Hugo Wiener von Rita Hatzmann-Luksch und Georg O. Luksch mit Experimentalfilm von Erich Heyduck Mi 27. Nov. um 19.30 „Der Kleine Prinz“ Premiere (weitere Vorstellungen am Fr 6. Dez., Sa 7. Dez., Fr 13. Dez., Sa 14. Dez., Sa 11. Jän., So 12. Jän. jeweils um 19.30), Musik-Poesie nach Antoine de Saint-Exupéry, Uraufführung von Rita Hatzmann-Luksch, Georg O. Luksch und der Bratschistin Amélie Sophie Persché mit Experimentalfilm von Erich Heyduck im neuen Gleis 21 Kulturraum, Bloch-Bauer-Promenade 22, Sonnwendviertel, 1100 Wien Karten (VVK 23,-/AK 25,-/Stud. 15,-): 0677 / 634 715 33, ticket@ensemble21.at „Therese“ nach Arthur Schnitzler mit der Schauspielerin Rita Hatzmann-Luksch & dem Musiker und Grammy-Gewinner Georg O. Luksch Ein fein gegliedertes Psychodrama mit enormer Sogkraft, live eingebunden in die eigens dafür erstellten Kompositionen von Georg O. Luksch - komplexe musikalische Elemente unter Verwendung von Elektroakustik, Percussion und Gitarre. Phänomenal, wie Rita Hatzmann-Luksch mit unglaublicher Textsicherheit in die Rolle der Therese schlüpft und dabei phasenweise auch die Charaktere ihrer Mutter und ihres Sohnes annimmt. Neue Bühnenfassung der packenden, emotionalen Lebensgeschichte Thereses, der über 300 Seiten Roman bearbeitet von Rita Hatzmann-Luksch nun als Ein-Frau-Show auf der Bühne - spannend wie ein Krimi! Den malerischen Hintergrund für diese aufregende Performance bietet eine eigens zum Stück erstellte visuell-experimentelle Filmprojektion von Erich Heyduck mit Bildern aus der Schnitzler Zeit - Trailer auf www.ensemble21.at Therese möchte ein selbstbestimmtes Leben führen, unabhängig von den Eltern oder Männern. Geht das, ohne richtige Ausbildung, ohne einen Beruf? Sie will keine vorschnelle feste Bindung, sich nicht in eine Zufalls- oder Vernunftehe begeben. Selbstständig und auf eine fundamentale Weise selbstbewusst möchte diese junge Frau bleiben. So lebt sie bald als ledige, alleinerziehende Mutter im Wien des Fin de Siècle. Während sie als Erzieherin in der Stadt den Unterhalt für sich und ihren Sohn verdient, wächst dieser Großteils bei fremden Menschen am Land auf. Schnitzler ermöglicht uns, auch die unbewussten Anteile des menschlichen Innenlebens zu verstehen, worüber wir sonst nicht oft Gelegenheit haben etwas zu erfahren. Auf direkte und emotionale Weise, mit der multiinstrumentalen, neu komponierten Musik von Georg O. Luksch wird diese spannende Lebensgeschichte in der Performance von Rita Hatzmann-Luksch sehr lebendig dargestellt. Sie steht für die auch heute noch für junge Eltern schwierig zu treffende Entscheidung, zwischen dem Wunsch nach möglichst großer persönlicher, zeitlicher Zuwendung für ihr Kind und der Notwendigkeit Geld zu verdienen. Der Schriftsteller Thomas Mann zu Schnitzler: „Ich muss Ihnen sagen, wie sehr ich Ihre Therese liebe, diesen Roman, der wie alle guten und wichtigen heute, keiner mehr ist.“ Zitat der Autorin Ruth Klüger: „Therese Fabiani ist eine Gestalt, die von den Lesern ständige Hellhörigkeit und Aufmerksamkeit fordert". "Cissy & Hugo a Caracas" Musiktheater mit der Schauspielerin Rita Hatzmann-Luksch und dem Musiker und Grammy-Gewinner Georg O. Luksch. Die wahre Geschichte von Cissy Kraner und Hugo Wiener, mit legendären Hits wie „Ich wünsch mir zum Geburtstag einen Vorderzahn“, „Der Novotny“, „Wie man eine Torte macht“, „Verzwickte Verwandtschaftsverhältnisse" und neu geschriebenen Nummern! Jahrzehntelang im Kabarett Simpl, auf internationalen Tourneen, im Fernsehen und im Theater in der Josefstadt - jetzt wieder da für eine neue Generation! "Cissy & Hugo a Caracas“ fasziniert mit satirisch-pointierten Chansons wie „Der Nowak lässt mich nicht verkommen“, „Die Pokornys“, „Das Pin-Up Girl“, „Der Vamp von Favoriten". Die Sängerin und Schauspielerin Rita Hatzmann und der Grammy-Gewinner Georg O. Luksch bringen die aufregendsten Momente des künstlerischen Schaffens von Cissy Kraner zum Erblühen. Electro Swing, Theremin, Live-Performance, Percussion und klassische Klavierbegleitung schaffen Klangstrukturen, die eine Katalysatorwirkung bilden. Schwungvolle mehrsprachige Nummern zu überaus witzigen Texten, Elektroswing und Wienerlied runden das Programm ab. Cissy und Hugo gingen 1938, mit einer Künstler-Tournee erst nach Bogotá und von da nach Caracas - das Programm erzählt wie sie sich auf der Reise nach Südamerika verlieben, die Suche nach dem individuellen künstlerischen Ausdruck auf einem fremden Kontinent, die Herausforderung in fremden Sprachen zu reimen, den Wortwitz zu erspüren. Sie eröffneten eine Musik-Bar, Cissy feiert mit spanischen, englischen und französischen Chansons Erfolge. Hugo schreibt die Nummern und begleitet sie am Klavier. Sie entwickeln in dieser Zeit ihren unvergleichlichen Stil, mit dem sie schließlich nach Wien zurückkehren. Das Album zum Programm ist über Hoanzl, im Fachhandel bzw. itunes erhältlich. Trailer und Fotos auf www.ensemble21.at Mag. Rita Hatzmann-Luksch Schauspielstudium an der Bruckner Uni Linz, Theaterwissenschaft an der Uni Wien - Abschluss mit Auszeichnung, Engagements als Schauspielerin u.a. Stadttheater Dortmund, Klagenfurt, Burgtheater Wien, Rollen in Operetten wie "Im weissen Rößl", "Eine Nacht in Venedig", in Filmen wie "Sisi", "Schlawiner", "Tatort", Leitung des Ensemble21, "Der Sturz der Möwe" 2015, Text&Regie bei "Schönwettermenschen im Regen", "Cissy&Hugo a Caracas“, Arthur Schnitzler Bearbeitung „Therese“ www.ritaluksch.at Georg O. Luksch Klassischer Klavierunterricht, SAE (School Of Audio Engineering) absolviert, Zusammenarbeit mit Künstlern wie Falco, Nina Hagen, Komponist für u.a. "Universum", TV und Kino, als "Club 69" Remixes für Top-Acts wie Depeche Mode, Madonna, Seal, Britney Spears, Pet Shop Boys, Whitney Houston, GRAMMY-Award 2000, zwei Nominierungen 2001 und 2003, LATIN GRAMMY Nominierung "Best Latin Jazz Album" 2014 für co-producing, recording, mix von Snow Owl's Album "Normas" www.home-music.at „Der Kleine Prinz“ Musik-Poesie nach Antoine de Saint-Exupéry Uraufführung von und mit Schauspielerin Rita Hatzmann-Luksch, Musiker & Grammy-Gewinner Georg O. Luksch und der Bratschistin Amélie Sophie Persché Als Parabel für Sinn und Erfüllung erzählt die Musik-Poesie "Der Kleine Prinz" vom unvergleichlichen Wesen der Freundschaft. Das Werk des französischen Dichters Saint-Exupéry, als Aufklärungsflieger im 2. Weltkrieg im Einsatz, weist heute mit Bezug zur gloablen Klimakrise mehr den je den Weg zu Nachhaltigkeit und Achtung für die Welt. Rita Hatzmann-Luksch hebt in ihrer Neubearbeitung auf weiblich-lebendige Weise die philosophisch feinen Nuancen der Erzählung hervor. Georg O. Luksch verbindet Traum und Wirklichkeit, Melodie mit Sphäre. Gemeinsam mit der gefühlvollen Interpretation der Bratschistin Amélie Sophie Persché erwärmt das Künstlertrio die Herzen der ZuschauerInnen. Inhalt: Der Flieger muss mitten in der Sahara notlanden. Am Morgen wird er von einem kleinen Prinzen geweckt, der Beginn einer ungleichen Freundschaft. Der kleine Prinz kommt von einem winzigen Planeten. Er hat Sehnsucht nach seiner Rose, die er zuhause zurückließ, um auf einer Reise von Planet zu Planet Freunde zu finden. Auf dieser Reise begegnen ihm seltsame Personen: ein König, ein Eitler, ein Säufer und eine Businessfrau. Schließlich kommt er auf die Erde, hier trifft er auf eine Schlange, die ihm ihre gefährliche Hilfe anbietet. Er sucht aber nach einem Freund. Als er auf einen Rosengarten trifft, stürzt er in eine tiefe Krise. Er sieht, dass es Tausende von Rosen gibt, die seiner Rose gleichen. Doch der Fuchs entschlüsselt ihm das Geheimnis von Freundschaft und Liebe. „Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar, man sieht nur mit dem Herzen gut.“ Der kleine Prinz erkennt, dass seine Rose einzigartig ist. Saint-Exupéry richtet diese Botschaft an das Kind in uns. Zeitmangel ist eine weit verbreitete Krankheit. Fantasie und Kreativität haben im Alltag oft zu wenig Platz. Wenn Leistung und Gewinnoptimierung im Vordergrund stehen, vergessen wir sogar auf Mutter Erde. Sich auf die wesentlichen Dinge im Leben zu besinnen, heißt auch Verantwortung zu übernehmen. Jedes Kind ist gewissermaßen ein Genie und jedes Genie gewissermaßen ein Kind. (Arthur Schopenhauer)Die meisten Menschen legen ihre Kindheit ab wie einen alten Hut. Sie vergessen sie wie eine Telefonnummer, die nicht mehr gilt. Früher waren sie Kinder, dann wurden sie erwachsen, aber was sind sie nun? Nur wer erwachsen wird und Kind bleibt, ist ein Mensch. (Erich Kästner)Die Intellektuellen halten sich in Reserve wie Marmeladentöpfe auf den Regalen der Propaganda, um nach dem Krieg aufgegessen zu werden. (Antoine de Saint-Exupéry)
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