Sommerferien zeigen ziemlich ehrlich, ob ein Unternehmen auch ohne seine Schlüsselpersonen funktioniert.
In vielen KMU ist gerade Ferienmodus: Urlaubsvertretungen organisieren, Termine koordinieren, Aufgaben neu verteilen und spontan umplanen.
Das Tagesgeschäft läuft weiter – doch genau diese Zeit wird oft zum Realitätscheck:
Was passiert, wenn Inhaber:innen, Führungskräfte oder zentrale Mitarbeitende einmal nicht sofort verfügbar sind?
Nicht alles muss perfekt oder vollautomatisiert laufen.
Aber ein Unternehmen sollte stabil genug aufgestellt sein, dass nicht jede Entscheidung, jede Rechnung oder jedes Kundenanliegen an einer einzelnen Person hängen bleibt.
Drei Fragen, die sich in der Zusammenarbeit mit KMU immer wieder als hilfreich erweisen:
🔹 Welche Themen landen noch unnötig bei einer zentralen Person?
🔹 Wo fehlen klare Verantwortlichkeiten oder Entscheidungsregeln?
🔹 Welche Kennzahlen brauchen Führungskräfte, um auch aus der Distanz fundiert und ruhig entscheiden zu können?
Urlaubszeiten sind nicht nur Erholung. Sie machen auch sichtbar, wo Prozesse, Kommunikation oder finanzielle Steuerung noch zu stark von einzelnen Personen abhängig sind.
Und genau dort liegt häufig der nächste sinnvolle Entwicklungsschritt:
Nicht mehr alles über einzelne Personen abzufangen – sondern Klarheit, Struktur und Verantwortung im Unternehmen zu verankern.
Wie gut funktioniert dein Unternehmen, wenn zentrale Personen einmal nicht unmittelbar erreichbar sind?
Ältere Kommentare zeigen





