Karmeliterviertel

An Stelle von Heimat halte ich die Verwandlungen der Welt - Ein interdisziplinärer Theaterabend über und mit Texten von Nelly Sachs - Uraufführung / Eigenproduktion

An Stelle von Heimat halte ich die Verwandlungen der Welt - Ein interdisziplinärer Theaterabend über und mit Texten von Nelly Sachs - Uraufführung / Eigenproduktion
21
Apr
Dienstag, 21. Apr. 2026
Von 20:00 bis 22:00 Uhr
22
Apr
Mittwoch, 22. Apr. 2026
Von 20:00 bis 22:00 Uhr
28
Apr
Dienstag, 28. Apr. 2026
Von 20:00 bis 22:00 Uhr
29
Apr
Mittwoch, 29. Apr. 2026
Von 20:00 bis 22:00 Uhr
30
Apr
Donnerstag, 30. Apr. 2026
Von 20:00 bis 22:00 Uhr
5
Mai
Dienstag, 05. Mai. 2026
Von 20:00 bis 22:00 Uhr
6
Mai
Mittwoch, 06. Mai. 2026
Von 20:00 bis 22:00 Uhr
7
Mai
Donnerstag, 07. Mai. 2026
Von 20:00 bis 22:00 Uhr
22
Mai
Freitag, 22. Mai. 2026
Von 20:00 bis 22:00 Uhr
23
Mai
Samstag, 23. Mai. 2026
Von 20:00 bis 22:00 Uhr
Nestroyplatz 1
1020 Wien
DIE KULTURPRODUKTION
Erstellt von:
_simonsays
An Stelle von Heimat / halte ich die Verwandlungen der Welt ist ein Theaterabend auf Basis von Gedichten, Briefen und den weithin unbekannten Dramen der 1940 von Berlin nach Stockholm geflüchteten jüdischen Schriftstellerin und Literaturnobelpreisträgerin Nelly Sachs. Ein Musiker, eine Schauspielerin, eine Tänzerin und eine Puppenspielerin durchforsten Nelly Sachs’ Leben und Werk ganz im Sinne der von ihr erträumten Form eines „Kulttheaters“, in dem verschiedene Disziplinen gemeinsam ihre poetischen Universen durchmessen. Von Flucht und Verwandlung, Bedrohung, Tod, Liebe und Sehnsucht nach Frieden erzählt Nelly Sachs. Mit diesem Theaterabend will das Theater Nestroyhof Hamakom das Verschwinden einer gleichermaßen zerbrechlichen wie kraftvollen Person sichtbar machen, deren unvergleichliches Werk trotz Literaturnobelpreis wenig bekannt ist. Nelly Sachs‘ Sprache ist präzise, ihr Schreiben ganz und gar originär. Im Benennen des Unaussprechlichen verleiht sie der tiefsten Dunkelheit Glanz, bringt sie ans Licht und macht sie erinner- und wandelbar. Denn was sollen wir hier anderes tun mit dem Wort, als es an seinen Wurzeln zu packen und es beschwörend den Erdball überziehen zu lassen, auf dass es eine geheime Eroberung auf der Welt, die nicht Weinen, die Lächeln gebärt – die Eroberung des Friedens. (Nelly Sachs) Premiere: 16. April 2026, 20.00 Uhr Weitere Spieltermine: 18., 21., 22., 28., 29., 30. April & 5., 6., 7., 22., 23. Mai 2026, 20.00 Uhr Publikumsgespräch: 21. April und 5. Mai (anschließend an die Vorstellung) Regie & Textfassung: Ingrid Lang / Dramaturgie: Patrick Rothkegel / Bühne und Kostüm: Alina Rosalie Amman / Komposition und Livemusik: Lukas Lauermann / Schauspiel: Dagna Litzenberger-Vinet / Choreografie & Tanz: Adi Hanan / Puppenspiel: Almut Schäfer-Kubelka / Regieassistenz: Katalin Pászti / Ausstattungsassistenz: Anne Stirner / Puppenbau: Christine Zeides / Video: Petra Zöpnek Begleitprogramm 19. April 2026, 11.00 Uhr reden über... Flucht und Verwandlung Diskussionsveranstaltung 26. April 2026, 11.00 Uhr Nachtwache. Ein Albtraum in neun Bildern Szenische Dichtung von Nelly Sachs Lesung
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